An John Watson, den neuen Geschäftsführer von Chevron:Wir fordern von Ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und die Achtung der Menschenrechte in allen Geschäftsbereichen. Statt durch Lobbyarbeit Ihre Verpflichtungen zu umgehen, sollte Ihr Konzern die volle Verantwortung für Ihre Taten übernehmen: Beseitigen Sie Chevrons giftiges Erbe in Ecuador, entschädigen Sie betroffene Gemeinden für Schaden an Leben und Umwelt und entwicklen Sie neue, weltweite Richtlinien, um derartige Tragödien in Zukunft zu vermeiden.
Einen guten Grund, sich weiterhin musikalisch bei seinem örtlichen Musikverein zu engagieren, bot Radiohead und die USC Marching Band bei den diesjährigen Grammy Awards:
Wie ihr sicherlich gemerkt habt ist hier ne Weile nichts mehr passiert. Das liegt daran dass so ein Masterstudiengang doch etwas andere Zeitansprüche mit sich bringt. Und um das zu beweisen gibt’s heute eine kleine Augenblickaufnahme von meinem Schreibtisch. Motto: “Gadgetize your world”.
Anmerkung: Mir gehört nur der Monitor. Der Schreibtisch gehört meiner Vermieterin und alles andere der Uni. Nicht das noch einer denkt bei mir sei der Größenwahn ausgebrochen
Musikfernsehen ist ja etwas, das von den meisten Menschen schon lange als tot angesehen wird. Dies wird zum Einen dadurch begründet, das immer mehr Musiksendungen eingestellt werden und für Doku-Soaps, Comedysendungen und Ähnliches Platz machen müssen; zum Anderen ist es bisweilen auch schonmal so, dass die Klingeltonwerbung mehr musikalische Abwechslung bietet als der Sender an sich zwischen zwei Werbepausen (qualitative Aspekte natürlich außer Acht gelassen). Trotz alle dem geht es mit dem Ende nun nocheinmal weiter, und MTV und VIVA werfen die letzten Überbleibsel guten Musikfernsehens aus dem Programm.
“Optimierung der Kostenstruktur und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit” lautet die simple Begründung. Dieser “Optimierung” fallen nun also zum Opfer: die MTV News (zusammen mit der wahrscheinlich letzten Musikfernsehikone Markus Kavka, der jedoch als Moderator erhalten bleiben soll), MTV Rockzone, MTV Masters und MTV Urban. Weiterhin wird die Anzahl verschiedener anderer Formate drastisch reduziert, nämlich TRL (einmal anstatt fünfmal pro Woche), VIVA feat. (unbekannt) und VIVA live (dreimal anstatt fünfmal pro Woche).
Auch an den Comedyfreunden geht die Kostenoptimierung nicht spurlos vorüber. Zum 01.01.2009 wird Comedy Central als eigener Sender eingestellt und teilt sich danach den Sendeplatz mit NICK (20 – 6 Uhr).
Was am Ende bleibt ist schwer zu sagen, und ob sich Musikfernsehen ohne ernsthafte Musikinhalte lange halten kann wird wohl “der Markt” entscheiden. Alternativen gibt es, wie immer, im Netz, so zum Beispiel putpat.tv (bei dem VIVA-Gründer Dieter Gorny und MTV-Moderator Ray Cokes mitwirken), tape.tv (mit einem umfassenden Videoangebot, das auf der Zusammenarbeit des IPTV-Senders mit Sony BMG, EMI, Universal und Kontor New Media beruht) und natürlich tunespoon.tv, einem Kind der Hochschule Furtwangen mit vielen Independent-Beiträgen aus verschiedenen Genres.
Nach langem überlegen und nach noch längerem (13 Jahre?) herumärgern mit dem Betriebssystem Windows habe ich mich dazu entschieden, auf einen Mac umzusteigen. Genau, das sind die Dinger mit dem Apfel drauf
Da man ja mobil sein möchte fiel die Wahl also auf ein “kleines” MacBook, denn die Alternative (MacBook Pro) war mir mit 15” Bildschirm einfach zu unhandlich. Noch als ich bei ontoprise arbeitete wollte ich bestellen, als mich in letzter Sekunde Raphael darauf aufmerksam machte, dass bald neue Modelle veröffentlicht werden sollten. Also habe ich geduldig auf den 14. Oktober gewartet um dann endlich die Bestellung abzuschicken. Und es hat sich gelohnt: Aluminiumgehäuse, Multitouch-Trackpad, LED Displaybeleuchtung, schnellere Grafik, …
Um Studenten zu ködern hat Apple dann noch einen gratis iPod nano draufgelegt, das überlegt man sich natürlich auch nicht zwei mal. So kommt es nun also, dass ich stolzer und glücklicher Besitzer eines Macbooks und eines iPods bin. Dieser ist übrigens rot und entstammt der “Product Red” Serie. Produkte aller möglicher Hersteller werden dafür in roter Färbung angeboten, und 40% des Gewinns, der durch den Verkauf zustande kommt, kommt dem Kampf gegen AIDS in Afrika zu Gute.
So, und um herauszufinden wie das ganze aussieht gibt’s zwei Möglichkeiten: entweder meine Bilder anschauen, oder das offizielle Werbevideo:
Ironie des Schicksals? Da ist man noch keine drei Wochen in Konstanz und freut sich, dass man nicht mehr wie früher in einem zwar schönen aber doch in jeglicher Hinsicht unspektakulärem Schwarzwalddorf studiert, wo man von Oktober bis April ohne Schneeketten keine 100 Meter weit kommt, sondern man sich in weiser Vorraussicht im ebenso schönen, etwas mehr an der Zivilisation befindlichen Konstanz niedergelassen hat. Und dann? Schaut man um 17 Uhr aus dem Fenster des Vorlesungssaals und muss feststellen dass der Regen, der die letzten drei Tage überhaupt nicht mehr aufhören wollte, sich in Schnee verwandelt hat. Ende Oktober. Was soll man dazu noch sagen?
Im Gegensatz zu Furtwangen (hier gibt’s ein aktuelles Bild von der Hochschul-Webcam) ist der Schnee schon wieder komplett verschwunden, und mir bleibt wohl nichts anderes übrig als den Winter abzuwarten und zu sehen, wie sich Konstanz meteorologisch gesehen gegen Furtwangen schlägt.
So, nun hat es eine ganze Weile gedauert bis es hier endlich mal was zu lesen gab. Aber, um euch gleich auf den neuesten Stand zu bringen, es gab ja auch genügend andere Sachen zu tun, als da wären:
Arbeiten, Wohnung in Konstanz suchen, Möbel kaufen, Fahrrad ersteigern, nach Konstanz ziehen, Zimmer einrichten, CDs nach Erscheinungsdatum sortieren, den Heimweg finden, den Weg zur Uni finden, die Wege in der Uni finden, Stundenplan zusammenstellen,und und und…
Ihr könnt dieser wunderbaren Auflistung also nicht nur entnehmen dass ich ein neues Fahrrad besitze, sondern auch dass ich wieder unter die Studenten gegangen bin. “Master of Science in Information Engineering” nennt sich das ganze, wird an der Universität in Konstanz gelehrt, und was das ist und wo ich jetzt wohne erkläre ich euch das nächste Mal. Jetzt ist immerhin schonmal der Anfang gemacht!